Laufen auf hartem Untergrund

In der Zeit der warmen Sommernächte lebt die gemeine Freigängerkatze auf. Ihre Zeit beim Dosenöffner/ der Dosenöffnerin beschränkt sich auf kurze Besuche um zu fressen oder sommerliche Geschenke als kleines Dankeschön abzulegen.

Gefressen, geschmust, getan: Schon klebt sie wieder an der Türe und drängt nach außen. Ihr fragt euch vielleicht, was streunende Katzen die ganze Zeit über tun? Laut einer 2-jährigen Forschungsstudie wohl 97% ihrer Streunzeit: „nichts“!!* (was eigentlich zu erwarten war!).

(*Anm.: Daher nehmen Katzen im Allgemeinen auch nicht an den sommerlichen Laufevents teil.)

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Trotzdem gilt: Was für des Läufers Achillessehne gut sein soll, ist für Katzen oft nicht ganz unbedenklich – die harten Asphaltuntergründe, auf welchen von sommerlicher Hitze durchgeknallte Fahrer rasender Blechdosen ihre Unkultur zum Ausdruck bringen.

Wir merken uns daher: Fahrt verantwortungsvoll und lasst in den 3% der „feloidäischen“Aktivitäsphasen die straying cats sicher nach Hause kommen.

Schlaflos in ….

Sommernächte, Nachtgedanken, Nachgedanken.

Schlaflos in die Ferne blickend als zeitgemäße Nachtkultur, in welcher sich wohl Kulturschaffende, Kulturgänger oder Kulturmuffel gleichermaßen wiederfinden werden.

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Arbeitstreffen

Arbeitstreffen unter KollegInnen auf der 1. Etage. Wer guckt hier in welchen Spiegel?

PS Diese Art von Arbeitstreffen (Sitzungen, Liegungen) finden im Sommer regelmäßig, oft im Kreis von 5-6 Mitgliedern statt. Beachtenswert ist dabei nicht nur die Konzentrationsfähigkeit! Die Anwesenden schauen sich oft über eine halbe Stunde in vollster Konzentration und ohne auch nur mit der Wimper zu zucken in die Augen. Keine davon wackelt auch nur gerinfügig mit dem Schwänzchen. Keine plappert sinnloses Zeug oder wippt auf dem Wellblechdach! Was jedoch am meisten beeindruckt, ist neben der totalen Konzentration und Stille die vollständige Abwesenheit von klingelnden Handys! Alle Piepgeräusche, so auftretend, sind Originale – keine Profileinstellungen oder elektronische Töne!

Wie DIE das bloß hinbekommen? Oder auch: Geht doch!

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Monotonie des Arbeitsalltags

Dies trifft wohl unterschiedlichste „Berufssparten“. Doch wenn sogar Maki diesem etwas Gutes abgewinnt, darf man auch gerne einmal wieder schmunzeln…

Wahrnehmung ist subjektiv und damit eine Frage der Perspektive. Viel Spaß all denen, die sich die Mühe machen, den kleinen Bildern zu folgen!

(Letztes Bild mit Dialog; sinngemäß übersetzt)

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„So ’ne Sch…“.

„Was für ein fades Leben…. Immer das Gleiche. Von zu Hause zur Arbeit und von der Arbeit nach Hause. Jeden Tag dasselbe…“

„Das schon, aber zum Glück haben wir ’ne Arbeit! Und das bei der Krise, immerhin.“

„Ja, das schon. Stimmt auch wieder…“

[Alle Bildrechte beim Autor]