Und wieder mal was schlauer geworden!

Proudly presenting das längst Überfällige: das erfolgreiche Kettlebell-Fortgeschrittenenseminar bei Markus Bremen (move-better) am 09.02.2014 in seinem offiziell noch gar nicht eröffneten, nagelneuen Studio!

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Neben vielen „Kleinigkeiten“ und Korrekturen in Bezug auf Körperhaltung und Techniken durfte ich auch wieder lernen, wie es ist, nur von Sportgrößen und Professionellen umgeben zu sein. Schluck! Obwohl die Gruppe sehr klein war, konnte sie durch die beiden Schweizer Profis internationalen Charakter zeigen.

Durchaus eine sinnvolle Ergänzung zu einem langweiligen Schreibtischsonn- und Arbeitstag!

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2-Zutaten-Nusskuchen

Super schnell, super lecker, super paleo! – Nusskuchen

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2x gemahlene Haselnüsse (= 400g)
7 Eier
(bei 180 Grad ca 45 backen, fertig)

 

Fakultativ
– etwas Backpulver
– Süßstoff

Der fertige Kuchen schmilzt wie Schnee in der Sauna, wenn ihr ihn nicht gleich ganz ganz weit wegpackt!

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Erstes Monatsrésumé: Januar 2014

Der Vorteil vom Aufbauen von Routinen. Hier: mein Snatchen

sn4 El tiempo pasa volando, sagt der kultivierte Spanier. Das Phänomen ist hiererorts dasselbe: die Zeit vergeht wie im Fluge. Ratzfatz ist der erste Monat rum und man darf sich fragen, was man bislang geändert hat, sofern man das überhaupt wollte.

Wollte sehen, wo ich stehe: Snatchen, langsam und sauber, bis es keinen Spaß mehr macht. War entsetzt!   

1. Weihnachtsfeiertag, 25.12.2013           Ergebnis = 07:35 min

– Snatches auf Zeit in 5 min (12KB):                Ergebnis = 85 x

2. Weihnachtsfeiertag, 26.12.2013. Gleich nach dem Aufstehen versucht, auf die magischen 100x in 5 min zu kommen.  Ergebnis = 98x

Der Snatch mit der 16er ging fast gar nicht! Das konnte nicht sein und erzürnte mich dann doch etwas. ERGO: Mein kleines Ziel für Januar war, den Snatch voranzutreiben, sprich saubere Technik(en) erlernen, reps hochsetzen, dann KB Gewicht steigern und die Swings wieder in meine Routine zu integrieren. Also habe ich sie schön mit Bleistift und Papier gezählt und mit Datum versehen. In folgenden „Routinen“:

a) Snatches, 12kg KB, Leiter: 10-9-8-7-6-5-4-3-2-1 (l/r) = 55 / 55

gesamt = 110

b) Swings, 20kg KB, 10-15-25-50, 5 Runden

gesamt = 500

Ergebnis (Januar 2014):

Snatches (KB12):  1.300 Snatches

Swings (KB20): 5.846

Das ganze entwickelte eine seltsame Eigendynamik. Zuerst konnte ich gar nicht genug davon kriegen. Da es allmählich zum daily job gehörte, wurde mein Interesse am Wiedererlernen weiterer KB-Techniken geweckt, was dazu führte, dass ich, wenn ich zum Swingen oder Snatchen mal weniger Lust hatte (oder die Heftpflaster für die Handballenverhornungen aufgebraucht waren), einfach den TGU oder den Clean in möglichst sauberer Technik wiederholte und übte. Und wieder was später war mir die Swingroutine sogar so wichtig geworden, dass ich morgens lieber auf die 2. Tasse Kaffee verzichtete und noch vor dem Einstieg in die Arbeitsjeans die Turnhose anwärmte!

Résumé: Steter Tropfen höhlt den Stein, sprich: regelmäßiges Ausüben lohnt sich, da kommt ganz schön was zusammen!

Unterm Strich kamen doch bis 31.1.2014 knapp 6.000 Swings und 1.300 Snatches zusammen, wie man hier auf dem Bild (fast nicht) sehen kann. Und am besten war der Effekt auf meinen unteren Rücken mit einem merkbaren PLUS an Kraft und Stabilität! Als „Abfallprodukt“ by the way produziert sozusagen flammte durch die Regelmäßigkeit die Lust am Üben mit der KB wieder auf, was hoffentlich noch lange anhalten mag!

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Snatchen mit 16kg geht jetzt schon problemlos 5/5 in mehreren Runden.

Und jetzt der Tipp, damit das NOCH LEICHTER FÄLLT mit dem ERREICHEN der Ziele, die dir wichtig sind: Baue dir eine tägliche Routine auf, sodass es dir zur Gewohnheit wird. Der Vorteil liegt auf der Hand: Brauchst nicht mehr darüber nachzudenken, ob oder ob nicht. Und wenn du drüber nachdenken solltest, deine Routine dir aber schon in Fleisch und Blut übergegangen ist, hast du es schon gemacht, bis dein Hin-und-Her-Grübeln zu einer Entscheidung gekommen ist.