New books ordered

Nach dem 3-Body-Problem auf Englisch hab ich den Englisch-Flash bekommen. X „neue“ Bücher bestellt, nachdem auf Seite 300 Kontakt zu den außerirdischen Invasoren aufgenommen wurde – und die Bände 2 und 3 noch nicht erschienen bzw. geschrieben oder übersetzt sind:

English books – new! Some kind of really interesting stuff!

Nach dem 3-Body-Problem auf Englisch hab ich den Englisch-Flash bekommen. X „neue“ Bücher bestellt, nachdem auf Seite 300 Kontakt zu den außerirdischen Invasoren aufgenommen wurde – und die Bände 2 und 3 noch nicht erschienen bzw. geschrieben oder übersetzt sind:

Southafrica first: Deon Meyer, Thirteen hours

Deon Meyer

http://www.krimi-couch.de/krimis/deon-meyer-dreizehn-stunden.html

 

B. Conaghan, When Mr Dog bites

dog

http://www.amazon.de/When-Dog-Bites-Brian-Conaghan/dp/1408838338

oder auf Deutsch

http://www.amazon.de/gp/product/3716027138/ref=pd_lpo_sbs_dp_ss_1?pf_rd_p=556245207&pf_rd_s=lpo-top-stripe&pf_rd_t=201&pf_rd_i=1408838338&pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_r=0QXE9JV0CXY2JRY4HZED

Peter May, The Blackhouse – lerne vielleicht was über die Hebriden meines Laphroig Lieblings

black

http://www.krimi-couch.de/krimis/peter-may-blackhouse.html

 

 

 

 

Daniel Suarez, Daemon

dae

http://www.amazon.de/Daemon-Die-Welt-ist-Spiel/dp/3499252457

 

 

 

 

 

 

John Scalzi, Old man`s war (dt: Krieg der Klone)

Krieg der Klone war Scalzis erster Roman, der veröffentlicht wurde (Januar 2005, Tor Books). Darin werden 75-jährige Bewohner der Erde für die Verteidigung der Weltraum-Kolonien rekrutiert. Das Buch wurde erst nach einem Online-Debüt herausgegeben; Scalzi hatte im Dezember 2002 periodisch Teile des Buchs veröffentlicht, worauf ein Angebot des Verlags Tor Books zur Veröffentlichung als Buch folgte. Die Hardcover-Ausgabe des Buches erschien im Januar 2005. Krieg der Klone wurde im März 2006 für den Hugo Award for Best Novel nominiert, ebenso wie die im selben Universum angesiedelten Romane Die letzte Kolonie im März 2008 und Zwischen den Sternen im März 2009. Im September 2013 gewann er den Hugo Award for Best Novel für seinen Roman Redshirts.[2]

John Perry did two things on his 75th birthday. First he visited his wife’s grave. Then he joined the army.

The good news is that humanity finally made it into interstellar space. The bad news is that planets fit to live on are scarce–and alien races willing to fight us for them are common. So: we fight. To defend Earth, and to stake our own claim to planetary real estate. Far from Earth, the war has been going on for decades: brutal, bloody, unyielding.

Earth itself is a backwater. The bulk of humanity’s resources are in the hands of the Colonial Defense Force. Everybody knows that when you reach retirement age, you can join the CDF. They don’t want young people; they want people who carry the knowledge and skills of decades of living. You’ll be taken off Earth and never allowed to return. You’ll serve two years at the front. And if you survive, you’ll be given a generous homestead stake of your own, on one of our hard-won colony planets.

John Perry is taking that deal. He has only the vaguest idea what to expect. Because the actual fight, light-years from home, is far, far harder than he can imagine–and what he will become is far stranger.

Und ein aktuelleres von Scalzi im Original, Rezension auf Deutsch

John Scalzi, Androids Dream

androids-dream

http://www.phantastik-couch.de/john-scalzi-androidentraeume.html

 

 

 

 

 

 

 

 

Peter May, Entry Island

may-entryhttp://www.amazon.de/Entry-Island-Peter-May/dp/1848669666/ref=lh_ni_t?ie=UTF8&psc=1&smid=A1XXEIJ2VENV46

 

 

 

 

 

John Niven, Straight white male

niven-straighthttp://www.amazon.de/Straight-White-Male-John-Niven/dp/3453268482

 

 

 

 

 

 

 

Christopher McDougall, Born to run

born2run

http://www.amazon.de/Born-Run-Hidden-Ultra-Runners-Greatest/dp/1861978774

Xiaolong, Qiu, Death of a Red Heroine

By any standard, Inspector Chen Cao is a novelty in the world of police procedurals. A published poet and translator of American and English mystery novels, he has been assigned by the Chinese government, under Deng Xiaoping’s cadre policy, to a „productive“ job with the Special Cases Bureau of the Shanghai Police Department.

Shanghai in the mid-1990s is a city caught between reverence for the past and fascination with a tantalizing, market-driven present. When the body of a young „national model worker,“ revered for her adherence to the principles of the Communist Party, turns up in a canal, Chen is thrown into the midst of these opposing forces. As he struggles to unravel the hidden threads of this paragon’s life, he finds himself challenging the very political forces that have guided his life since birth. With party-line-spouting superiors above him and detectives who resent his quick promotion beneath him, Chen finds himself wondering whether justice is a concept at all meaningful in late-20th-century China.

Death of a Red Heroine is a book hovering uneasily between the spheres of fiction and fact, creativity and didacticism. For much of the novel, author Qiu Xiaolong seems more intent on driving home the actions and consequences of the Cultural Revolution and its aftermath than on the slowly unfolding plot. Tedious repetitions of the fates, under Mao, of „educated youths“ joust with both the actions of the detectives and Chen’s „poetic“ ruminations, which, unfortunately, are infected by precisely the stiffness and arbitrariness Qiu is at pains to decry in his historical passages. The moving couplets Chen favors are potentially fascinating insights into the interaction between ancient and modern China, but instead of provoking the reader into reflection, Qiu offers reductive explanations of each and every poem.

The moments when Qiu concentrates on invoking atmosphere are both illuminating and rewarding: Detective Yu’s wife’s pride and pleasure in having brought home a dozen crabs at „state price“ are movingly well crafted, all the more so because Qiu seems almost unaware of what he is doing. Rather than lecturing on the economic dilemmas of the modern worker, he lets Peiqin’s simple happiness speak for itself. In the last quarter of the book, Qiu seems to find his stride, though his writing style remains undeniably awkward. Here Chen expands and relaxes, and with him, the novel. Qiu’s debut, though anything but polished, holds the promise of better things to come. –Kelly Flynn

Und das meint Krimi-Couch

Shanghai 1990, eine Stadt an der Schwelle zwischen Kommunismus und Kapitalismus: Oberinspektor Chen ermittelt in einem mysteriösen Mordfall: Das Opfer, Guan Hongying, war Leiterin einer Kosmetikabteilung und Modellarbeiterin – als Heldin der Arbeit ein politisches Vorbild. In ihrem Wäscheschrank findet Chen bürgerlich-dekadente Reizwäsche und ein Bündel erotischer Fotos. Keine Frage: ein brisanter Fall, der bis in die höchsten politischen Kreise führt.

Das meint Krimi-Couch.de: »Ein wunderbarer, atmosphärisch dichter, oft poetischer Kriminalroman« 95°Treffer

Krimi-Rezension von Wolfgang Reuter

Shanghai 1990. Ein Patrouillenboot der Shanghaier Wasserwacht findet im Baili-Kanal eine weibliche, nackte Leiche, verpackt in einen Plastiksack. Ihre Identität ist zunächst unbekannt, sie ist jung und wurde offenbar erwürgt.

Oberinspektor Chen Cao, der Leiter der Spezialabteilung innerhalb der Shanghaier Mordkommission, beschäftigt sich mit dem Fall. Chen ist ein junger, aufstrebender Parteikader unter der politischen Schirmherrschaft von Parteisekretär Li Guohua, einem der höchsten Parteifunktionäre im Präsidium. Das verleiht ihm gewisse Privilegien, wie etwa die bevorzugte Zuteilung einer Wohnung.

Darunter leidet sein älterer Mitarbeiter und Untergebener Hauptwachtmeister Yu Guangming, der vor Chen zur Polizei gekommen ist, eine Polizeiausbildung und obendrein einen Vater hatte, der ebenfalls Polizist gewesen war. Er begegnet Chen anfangs daher mit einer gewissen Feindseligkeit.

Oberinspektor Chen hatte nie vorgehabt, Polizist zu werden. Eigentlich dachte er an eine literarische Karriere, studierte am Pekinger Fremdspracheninstitut Englisch und veröffentlicht Gedichte. Er hat englische und amerikanische Literatur ins Chinesische übersetzt, so etwa Ruth Rendell oder T.S. Eliot (ein kleines autobiographisches Detail). Ihn erwartete eine vielversprechende Stelle im Außenministerium. Doch bei der Überprüfung seines familiären Hintergrundes stellten die Behörden fest, dass einer seiner Onkel Anfang der fünfziger Jahre als Konterrevolutionär hingerichtet worden war. Also nahm das Ministerium seinen Namen von der Liste, und er bekam eine Stelle im Shanghaier Polizeipräsidium zugewiesen. Dort übersetzte er zunächst ein Verhörhandbuch und politische Berichte für Parteisekretär Li.

Seine Abteilung ist eigentlich für spezielle Fälle mit politischem Hintergrund zuständig, der Fall der Wasserleiche hat jedoch nichts Erkennbares mit Politik zu tun. Chen will aber unbedingt einmal nach seinen Leistungen beurteilt werden und nicht nach der Art und Weise, wie er zu seinem Posten gekommen ist. Deshalb möchte er den Fall übernehmen – einen richtigen Mordfall – den er von Anfang an bearbeiten kann.

Zunächst gilt es, den Namen der Toten herauszufinden. Er verschickt Fotos der Leiche an Zeitungen mit einer detaillierten Beschreibung. Die Reaktion erfolgt noch in derselben Woche: Mitarbeiter des Kaufhauses Nr.1 identifizieren die Ermordete als die bekannte Modellarbeiterin Guan Hongying, Leiterin der Kosmetikabteilung, seit elf Jahren Parteimitglied.

Modellarbeiter sind Menschen, die vorbildhaft ihr ganzes Leben ausschließlich der Arbeit, der sozialistischen Gesellschaft und der Partei widmen, wie etwa auch Stachanow in der UDSSR, im wesentlichen sind das Marionetten der Parteipropaganda. Damit hat der Fall plötzlich eine gewaltige politische Dimension. Parteisekretär Li formuliert es so:

»…außerdem könnten die Umstände ihrer brutalen Ermordung dem Bild der Reinheit schaden, das unsere große Partei vertritt.«

Das Polizeipräsidium beruft eine Sondersitzung ein. Den Ermittlern Chen und Yu wird der orthodoxe Parteikommissar Zhang, ein politischer Konservativer der alten Schule, zur Seite gestellt. Und der Konflikt zwischen alten und neuen Parteikadern ist somit vorprogrammiert.

Die Befragung der Kaufhausangestellten ergeben, dass das Opfer Guan vorbildlich und gewissenhaft gearbeitet hat, jede Parteiversammlung besuchte und eine kompetente Leiterin ihrer Abteilung war.
Sie hatte keine Feinde, war aber durch ihre Vorbildrolle nicht bei allen beliebt. Über ein eventuelles Privatleben weiß niemand etwas, keiner kennt sie näher.

Eine Inspektion ihrer Unterkunft im Arbeiterwohnheim fördert zu Chens Überraschung einige neue, teure Kleider und erotische Reizwäsche zu Tage – ein starker Kontrast zu ihrer öffentlichen Erscheinung. Er findet auch Fotos aus ihrem Privatleben, Guan als hübsche, lebhafte Frau, manches davon ist eindeutig erotischer Natur. Doch wer hat die Fotos gemacht? Nachbarn berichten, dass Guan am Abend ihrer Ermordung mit einem großen Koffer ihre Wohnung verlassen hat. Wohin wollte sie verreisen?

Die Überprüfung ihrer Telefonate zeigt viele Anrufe derselben Nummer, der Besitzer des Anschlusses ist Wu Bing, der ehemalige Shanghaier Propagandaminister. Sein Sohn ist Wu Xiaoming, ein Fotograf, der Guan öfters für den »Roten Stern« fotografiert hat, die Hauszeitschrift des Zentralkomitees der Partei. War er der Geliebte von Guan?

Für Chen ist Wu Xiaoming verdächtig, doch ab diesem Zeitpunkt beginnen seine Schwierigkeiten. Wu Bing ist ein alter, mittlerweile schwerkranker Parteifunktionär. Kommissar Zhang schaltet die Disziplinarkommission ein, die gegen Chen ermittelt. Was sind die Hintergründe dieser politischen Konflikte?

Deng Xiaoping hatte in dem Versuch, die Reformen zu beschleunigen, einige junge Parteifunktionäre – wie Chen – durch vorzeitige Pensionierung alter Kader befördert. Für die höchste Kaderebene bedeutete diese Politik keine Gefahr, aber für die unteren alten Kader stellte sie ein ernstes Problem dar. Daher hatten einige von ihnen sich zum Kampf gegen die Reformen verbündet. Nach dem ereignisreichen Sommer 1989 (dem Massaker am Tiananmen-Platz) musste Deng diese alten Kader dadurch besänftigen, dass er ihren früheren Einfluss einigermaßen wiederherstellte. Ein sorgfältig austariertes Gleichgewicht war gefunden worden, aber es war labil. Misstrauisch beäugte die alte Garde jeden Schritt der Reformer, und die Ermittlungen gegen Wu wurden als Angriff gegen diese alten Kader gedeutet.

»Schon wurde ein «Fall» gegen Chen konstruiert. Ein Fall, der den Fall Wu Xiaoming vertuschen sollte. Was mochte Chen erwarten? Jahre der «Umerziehung durch Arbeit» in einem Lager der Provinz Quinghai, in einer dunklen Zelle, oder sogar eine Kugel in den Hinterkopf …aber dass er aus dem Polizeidienst entlassen würde, dessen war Chen sich sicher.«

Für Oberinspektor Chen beginnt ein gefährlicher Wettlauf mit der Zeit, doch er hat auch unerwartete Helfer …

Qui Xiaolong vereinigt in diesem Roman mit erstaunlicher Leichtigkeit eine gute, spannende Kriminalstory, eine präzise Analyse der politischen Verhältnisse in China während dieser Umbruchsphase zwischen Sozialismus und kapitalistischem Wirtschaftssystem und berührende, oft poetische Bilder zwischenmenschlicher Beziehungen. Die fatalen Auswirkungen der Kulturrevolution sind noch überall zu spüren. Die Menschen ertragen ihr Schicksal mit unglaublicher Geduld, doch zeigen sich bereits viele Risse in der Fassade, die Vorboten der kommenden »Freiheit« sind überall zu erkennen: steigende Preise, Nachtlokale, offen geäußerte Parteikritik, wachsende Kluft zwischen Arm und Reich.

Die Handlung verläuft in gemäßigtem Tempo, die Spannung wird langsam aufgebaut und erreicht im letzten Viertel ihren Höhepunkt. Glücklicherweise gestaltet sich die Gewöhnungsphase an die chinesischen Namen kurz.

Xiaolong schreibt in ruhiger, gemessener, oft bilderreicher Sprache, eingeflochten sind immer wieder Details aus der chinesischen Geschichte oder Zitate chinesischer Dichter. Seine Figuren hat der Autor psychologisch und historisch sehr genau herausgearbeitet.

Der Exil-Chinese Xiaolong legt in »Tod einer roten Heldin« Wert auf die objektive Darstellung der unterschiedlichen Charaktere und persönlichen Verhaltensweisen, man kann sich etwa sehr gut vorstellen, wie ein Mensch wie Kommissar Zhang zu dem geworden ist, was er ist. Die Dialoge und Auseinandersetzungen von Personen unterschiedlicher Herkunft und politischer Stellung wie z.B. zwischen Hauptkommissar Yu und Oberinspektor Chen sind Xiaolong plausibel und sehr gut gelungen.

Die Hauptfigur Chen ist ein vielschichtiger Charakter, oft mehr mit Literatur oder Lyrik beschäftigt, trotzdem ist er ein loyaler »Diener seines Herrn«, Polizist nicht aus Leidenschaft, sondern aus Notwendigkeit. Als Teil der Wiederaufbauarbeit am neuen China.

»Tod einer roten Heldin« ist ein wunderbarer, atmosphärisch dichter, oft poetischer Kriminalroman mit spannender und interessanter Handlung, historischer Genauigkeit und der Möglichkeit, in die Geschichte Chinas im 20. Jahrhundert einzutauchen und wurde völlig zurecht mit dem Anthony Award für den besten Debütroman ausgezeichnet.

Zuletzt noch ein Pageturner. Definitiv nichts Tiefes, sondern einfach zum Ablenken und Ausklinken:

James Patterson, NYPD Red 2

nycdred2

… reicht vorerst bis zur Pensionierung! Viel Spaß beim Mitlesen – und – kann gerne verliehen werden.