Keine Trainingsschäden!

Hallo ihr Lieben,

solltet ihr zur aufkeimenden Frühjahrszeit auf Katzen mit bandagierten Gliedmaßen treffen, so dürften diese NICHT AUF TRAININGSSCHÄDEN mit der Kettlebell zurückzuführen sein – wie auch hier im Bild fälschlicherweise suggeriert!

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Obwohl sicher einige der eitlen Spezie damit gerne ihr Image aufpolieren würden, kann ich aus erster Hand versichern, dass die gemeine Hauskatze trotz ausgedehnten Tiefschlaf- und exzessiven Kühlschrankattacken keine KB benötigt, um ihr Gewicht zu halten!

Weiß der …., wie die das machen; die Bandagen sind daher wohl auf ihre Streifzüge durch den Garten- und Stadtdschungel zurückzuführen. Wer hier nähere Infos hat, darf diese gerne an die Blogverwaltung weitergeben.

PS Obiges gilt wohlgemerkt für richtige, nicht für Naschkatzen!

Was man niemals sonntags tun sollte!

Die Schwiegermutter zum Besuch kommen lassen, zu spät ausgedehnte Grillfeten abhalten oder eben untige Figurenabfolge („workout“) durchexerzieren. Extrem abräglich bezüglich der Wirtschaftlichkeit des Bundeslandes für die Folgewoche.
Doch nach Ingwereisträumen und anderen Ausreden fühlte ich mich gestern, Samstag, gedrängt, mal wieder den Hampelmann anzuwerfen.

Ergebnis: Wache auf und fühle mich tot! Gebeutelt, zerschlagen und aus den Angeln wie `ne alte Hühnerstalltüre.

Alles schmerzt. Spüre ungeahnte Muskelpartien, welche sich verbissene Kämpfe liefern, welche als erste reißen darf!

Muskelkater! Würde am liebsten wieder in die warmen Decken kriechen. (schleichen, schleppen, humpeln, wie auch immer…).

[Quelle: Meine Untermieterin]

Poste deshalb hier mal das ein wenig von mir abgeänderte workout von S. Maxwell, das ich auf T. Sukopps Seite (http://blog.tillsukopp.de/ im Artikel Februar 2011) gefunden und als die die Ursache meines Wehklagens ausgemacht habe!

Zur Zeit bin ich es am Testen und stelle erstaunt wie leicht stolz fest, dass ich mich dem ersten erfolgreichen Durchgang nähere. Anerkenne die Vielseitigkeit bei diesem ca 10-15 Minuten Programm und genieße die verschiedenen Muskelkäterchen an Flanken und Seiten am darauffolgenden Tage. Wie schön, wenn der Schmerz nachlässt.

Probier’s einfach aus. Diese 12 Minuten können so falsch auch nicht sein!

Minute 1: Windmill mit links (bzw. mit der schwächeren Seite; Rücken strecken, zur Kugel nach oben schauen)
Minute 2: Squatting Around the Body Pass (in statischer Kniebeuge haltend, die Kettlebell um die Unterschenkel kreisen lassen)
Minute 3: Windmill mit rechts
Minute 4: Squatting Around the Body Pass (andere Richtung als in der 9. Minute)
Minute 5: einhändiger Swing mit links (bzw. mit der schwächeren Seite; jetzt wird es interessant)
Minute 6: Turkish Get-up mit links (kein Handwechsel nach dem Swing)
Minute 7: einhändiger Swing mit rechts
Minute 8: Turkish Get-up mit rechts (kein Handwechsel nach dem Swing)
Minute 9: Ausfallschritte seitwärts (abwechselnd rechts/links, Kettlebell vor der Brust halten)
Minute 10+11: Snatches (mit der schwächeren Seite beginnen, 1 min links, 1 min rechts)
Minute 12+13: Clean & Press (mit der schwächeren Seite beginnen, 1 min links, 1 min rechts)
Minute 14: Swing-Catch-Squat (abwechselnd einen Swing, dann oben umgreifen und eine Kniebeuge machen)
Minute 15: Deck Squats (Kettlebell vor der Brust an den Seitenhörnern fassen)

Bin gestern bis zur 13. Minute gekommen, dann war Sense. Etwas später noch ein paar Minuten leichte Swings und ich, in meiner Euphorie, hatte mir für heute gleich noch mal ein Swingprogrämmchen zusammengeträumt.

Ach ja, das workout nennt sich wohl „Warriour Workout“. Diesen Titel hatte ich wohl leichtfertig überlesen gehabt. Jetzt weiß ich, weshalb!

Bananen sollen wohl helfen. Nun denn.

[Quelle: www.wizya.net/em/z2324306G.jpg/http://www.wizya.net/em/doug2001.htm]