Problemzonenbekämpfung

Was schwingt denn da im Wind?

Hin und her, und …

hin und her

Richtig! Würstchen!

Vielleicht geht es dir auch so: Du fühlst dich wie ein armes Würstchen,  das im rauen Wind weltlicher Widrigkeiten hin und hergebeutelt wird. Und ebbt die Brise ab, saugt dich der Tornadastrudel der eigenen Gelüste an Kühlschrank & Co.

Unvollkommen wird der Mensch geboren. Mangel und Problemzonen sein Schicksal. Logisch, dass da im Frühling auch diese, bislang im Dunkel von Parka und Wollpulli schlummernden Keime, fröhlich und allmächtig der Sonne entgegen streben.

Quellen, keimen, austreiben und sprießen sind eben Qualitäten, die von sozialer Herkunkt und Schicht wie auch von Einkommen oder IQ völlig unabhängig existieren.

Doch benennen wir sie im Folgenden einmal genauer:

Problemzone 1: Problemzone erst ab > 40. Das ist dann das, was weh tut, wenn der Promillegrad über Nacht gesunken ist. Für meine jugendlichen Leserinnen und Leser vorläufig unwichtig. Wird ein ander Mal behandelt.

Problemzone 2: Problemzone nur für maskuline Exemplare niederen IQs, was den Bi/Trizeps konkret angeht. Muskelabbau im Allgemeinen aber doch ein Problem der gehobenen Mittelschichten.

Problemzone 3: Trifft jede/n (außer die hormonbedingt spindeldürren Zeitgenossen).

Problemzone 4: Hilfe nur auf Anfrage. Wird im Blog vorerst nicht diskutiert.

 

An die Arbeit, Freunde: Hier kommen die entscheidenden Empfehlungen und wertvolle Tipps:

Allroundlösung für Problemzone 2 und 3, ihr ahnt es*

* genau 2 x auf das Bild klicken, statt Optiker oder Brille suchen!

 

Gegen Problemzone 3 sind auch noch meine wertvollen Quarktipps sehr zu empfehlen (siehe Artikel Alles Quark, oder was?„).

Bei Problemzone 1 lässt sich noch ergänzend anmerken, dass weder fleißiges Kreuzworträtsel-, noch Sudokulösen der Weisheit letzter Schluss sein kann! Kenne Beispiele in Hülle und Fülle, die diese Disziplinen zwar tadellos beherrschen, und dennoch nicht mal ihren eigenen Namen richtig schreiben können! (Ja, schau dich ruhig mal um beim Friseur oder Zahnarzt.)

Auch mir bleibt in diesen Dingen nur zu hoffen und dir schlussendlich nahezulegen, den RSS-Feed dieses Blogs endlich zu abonnieren, damit regelmäßig noch was Vernünftiges in deine Birne kommt! (Regelmäßigkeit ist ein entscheidender Faktor beim Training!)

Genug des Gefasels: Draußen scheint die Sonne, also nichts wie die kettlebells in die Hosentasche gepackt, den Drahtesel bestiegen und in den nächsten Quarksee gehüpft.

Auf dem Rückweg dann an der nächsten WürstchenQuarkbude vorbei oder halt selbst ein ordentliches Quarkschnitzel auf den Grill geschoben.*

* Gut kauen, um die Gefahr des typischen „Bockwurstbudentodes“ oder „Berliner Bulettentodes“ zu umgehen!


 

Quark und Co, oder was?

Geneigte Leserin, geneigter Leser. Davon ausgehend, dass du die letzten Beiträge begierig verfolgt und aufmerksam gelesen hast, wirst du dich nun sicherlich fragen: Woher kommen die unheimlichen Kräfte, die dieser Protagonist der letzten kettlebell Videos (ArtikelOsterspielchen„) da freisetzt?

Dieses Geheimnis wird im Folgenden für dich gelüftet werden!

Im Prinzip verbirgt sich dahinter die einfache Formel: Alles ist / isst Quark!

Richtig. Siehe selbst:


Ich sitze nicht nur auf Quark, nein ich schlafe auch auf Quark, ich wohne und lebe in (Köln-)Quark und ich bette mich in Quark!

Daher ein paar sinnvolle Ernährungsempfehlungen.

Frühstück: 5-6 Packungen Magerquark (natur), zum Ankurbeln des Quarkstoffwechsels.

Mittagessen darf ruhig schlicht sein: Quarksüppchen mit Quarkeinlage und etwas Curry, nach Belieben.

Abendessen ruhig deftig: Quarkomelette oder Quarkschnitzel mit Quarksoße und Quarksalat. Dazu 2-3 große Becher Quarkshake.

Wer jetzt noch in die Quarkaden rennt, um sich sein Eiweißpulver zu kaufen, ist selbst schuld!

 

Traditionsreiche Ernährung

Ja, geneigte Leserin, geneigter Leser. Tradition – ein erhabenes Wort, ein hohes Kulturgut! Kein modernes Sportblog kommt umhin, sich mit Tradition und Wandel auseinanderzusetzen!

Ebensowenig wie es sich vermeiden lässt, nun auch noch was Intelligentes über das vielgebeutelte Thema Sportlerernährung vom Stapel zu lassen! In heutigen Zeiten eher bekannt unter „Supplementierung“ oder Protein-Nahrungsergänzungsmittel, Powerfutter oder Muckipulver. Denn wie jeder weiß, mangelt es unserer westlichen Zivilisation mächtig an besagten Polypeptidketten. Das kommt, wieder eine Binsenweisheit, hier im Rheinländischen, vom vielen Kölsch, welches die Stickstoffverbindungen aus dem Gewebe rauslöst und ausschwemmt. Wer also kräftig Brauwasser trinkt, muss logischerweise supplementieren. Gerade in der schönen Stadt am Rhein, wie es scheint, ein akutes Problem – und das sogar in Kälteperioden!

Wie ihr alle wißt, lebe und wohne ich in einem traditionsreichen Stadtviertel. Obwohl oberflächliche Blicke leicht darüber hinweg täuschen könnten, gibt bzw. gab es hier bedeutende Reste chemischen Aufschwungs. Die CFK sagt zumindest denjenigen noch etwas, die ihr Hirn noch nicht ganz versoffen haben.

Wo heute die Einkaufshölle Köln-Arcaden ihre Pforten öffnet, thronte vor noch nicht allzu langer Zeit der schöne, ehrwürdige Wasserturm der CFK.

Hier wurde gearbeitet. Hier wurde Chemie gemacht, bis sie stimmte. Unter anderem auch Soda. Nachdem man die letzten 55jährigen Arbeiter mit ein paar DM abgespeist hatte, blieb jedoch die Chemie im Sinne guter, rheinländischer Tradition erhalten. Heute findet sich auf Höhe des Wasserturmes die Sport-Chemieetage oben genannter Hallen. Wer sich hierhin verirrt, könnte leicht verwirrt diese moderne Nahrungsmittelzentrale für unseren Stadtteil als Filiale eines Konzerns von Lacke-und Farbenverkauf verschmähen und ignorant daran vorbei-sms-en. Doch eine genauere Inspektion der augenscheinlichen Farbeimer lohnt und ergründet deren wahren Inhalt: Ausgesuchte Eiweißleckereien (das Wort Leckerlis liegt einem auf der Zunge) werden hier in 10kg-, 12kg- oder 15kg-Farbeimern angeboten!

Ein Schock nur für Kulturbanausen. Denn das unterernährte Stadtteilvolk dankt es mächtig. Hier wird supplementiert, was dem Kebap fehlt!

Solltet ihr also mich hin und wieder in diesen Filialen zufällig treffen, braucht ihr mir nicht mehr in dem Irrglauben auszuweichen, ich könne euch spontan als Umzugshilfe zum Weißeln anhauen. Tu ich nicht, versprochen. Ich zieh ja gar nicht um. Sind eben, wie nun gelernt, keine Farbeimer, sondern nur Nahrungsmittelplastikverpackungen.

Und solltet ihr schon mal dort sein und ein paar Eimerchen mitnehmen, dann bloß nicht vergessen: Eiweiß braucht viel Flüssigkeit, damit`s die Nieren packen!

Ach so ja, der Bogen ist klar geblieben, oder? Wo Chemie war ist auch heute wieder Chemie! Das bezeichnet man gemeinhin als Wahrung der Tradition, und da soll einer noch kommen und sagen was von wegen….Scheiß …A…………

fm