Quark und Co, oder was?

Geneigte Leserin, geneigter Leser. Davon ausgehend, dass du die letzten Beiträge begierig verfolgt und aufmerksam gelesen hast, wirst du dich nun sicherlich fragen: Woher kommen die unheimlichen Kräfte, die dieser Protagonist der letzten kettlebell Videos (ArtikelOsterspielchen„) da freisetzt?

Dieses Geheimnis wird im Folgenden für dich gelüftet werden!

Im Prinzip verbirgt sich dahinter die einfache Formel: Alles ist / isst Quark!

Richtig. Siehe selbst:


Ich sitze nicht nur auf Quark, nein ich schlafe auch auf Quark, ich wohne und lebe in (Köln-)Quark und ich bette mich in Quark!

Daher ein paar sinnvolle Ernährungsempfehlungen.

Frühstück: 5-6 Packungen Magerquark (natur), zum Ankurbeln des Quarkstoffwechsels.

Mittagessen darf ruhig schlicht sein: Quarksüppchen mit Quarkeinlage und etwas Curry, nach Belieben.

Abendessen ruhig deftig: Quarkomelette oder Quarkschnitzel mit Quarksoße und Quarksalat. Dazu 2-3 große Becher Quarkshake.

Wer jetzt noch in die Quarkaden rennt, um sich sein Eiweißpulver zu kaufen, ist selbst schuld!

 

Traditionsreiche Ernährung

Ja, geneigte Leserin, geneigter Leser. Tradition – ein erhabenes Wort, ein hohes Kulturgut! Kein modernes Sportblog kommt umhin, sich mit Tradition und Wandel auseinanderzusetzen!

Ebensowenig wie es sich vermeiden lässt, nun auch noch was Intelligentes über das vielgebeutelte Thema Sportlerernährung vom Stapel zu lassen! In heutigen Zeiten eher bekannt unter „Supplementierung“ oder Protein-Nahrungsergänzungsmittel, Powerfutter oder Muckipulver. Denn wie jeder weiß, mangelt es unserer westlichen Zivilisation mächtig an besagten Polypeptidketten. Das kommt, wieder eine Binsenweisheit, hier im Rheinländischen, vom vielen Kölsch, welches die Stickstoffverbindungen aus dem Gewebe rauslöst und ausschwemmt. Wer also kräftig Brauwasser trinkt, muss logischerweise supplementieren. Gerade in der schönen Stadt am Rhein, wie es scheint, ein akutes Problem – und das sogar in Kälteperioden!

Wie ihr alle wißt, lebe und wohne ich in einem traditionsreichen Stadtviertel. Obwohl oberflächliche Blicke leicht darüber hinweg täuschen könnten, gibt bzw. gab es hier bedeutende Reste chemischen Aufschwungs. Die CFK sagt zumindest denjenigen noch etwas, die ihr Hirn noch nicht ganz versoffen haben.

Wo heute die Einkaufshölle Köln-Arcaden ihre Pforten öffnet, thronte vor noch nicht allzu langer Zeit der schöne, ehrwürdige Wasserturm der CFK.

Hier wurde gearbeitet. Hier wurde Chemie gemacht, bis sie stimmte. Unter anderem auch Soda. Nachdem man die letzten 55jährigen Arbeiter mit ein paar DM abgespeist hatte, blieb jedoch die Chemie im Sinne guter, rheinländischer Tradition erhalten. Heute findet sich auf Höhe des Wasserturmes die Sport-Chemieetage oben genannter Hallen. Wer sich hierhin verirrt, könnte leicht verwirrt diese moderne Nahrungsmittelzentrale für unseren Stadtteil als Filiale eines Konzerns von Lacke-und Farbenverkauf verschmähen und ignorant daran vorbei-sms-en. Doch eine genauere Inspektion der augenscheinlichen Farbeimer lohnt und ergründet deren wahren Inhalt: Ausgesuchte Eiweißleckereien (das Wort Leckerlis liegt einem auf der Zunge) werden hier in 10kg-, 12kg- oder 15kg-Farbeimern angeboten!

Ein Schock nur für Kulturbanausen. Denn das unterernährte Stadtteilvolk dankt es mächtig. Hier wird supplementiert, was dem Kebap fehlt!

Solltet ihr also mich hin und wieder in diesen Filialen zufällig treffen, braucht ihr mir nicht mehr in dem Irrglauben auszuweichen, ich könne euch spontan als Umzugshilfe zum Weißeln anhauen. Tu ich nicht, versprochen. Ich zieh ja gar nicht um. Sind eben, wie nun gelernt, keine Farbeimer, sondern nur Nahrungsmittelplastikverpackungen.

Und solltet ihr schon mal dort sein und ein paar Eimerchen mitnehmen, dann bloß nicht vergessen: Eiweiß braucht viel Flüssigkeit, damit`s die Nieren packen!

Ach so ja, der Bogen ist klar geblieben, oder? Wo Chemie war ist auch heute wieder Chemie! Das bezeichnet man gemeinhin als Wahrung der Tradition, und da soll einer noch kommen und sagen was von wegen….Scheiß …A…………

fm

 

Osterspielchen

Ostereierspielchen mal ganz anders…

Mein 2jähriger Hoster ist nun abgestürzt. Mein altes Blog damit verloschen und seine HTML-Partikel in der unendlichen Weite des Netzes zerstreut.

Damit stellt sich die Frage: Führt gute Arbeit unausweichlich zum Absturz? Und: welche Strategien kann man dagegen entwickeln, sodenn das überhaupt möglich ist?

Hier ein neues Blog zu den Stilblüten, die das Feld der modernen Arbeitswelt treibt. Krampfhafte Versuche, dem magischen Sog der Verschleißerscheinungen entgegen zu wirken. Psychisch und physisch.

Eine der Spontanideen war die mit den Ostereiern. Hier ein paar erste Ergebnisse.

Übungsbeschreibungen

Windmill a la Sancho Pansa:

Das Ei greifen, die Flügel ausfahren und dann den Wackelpeter ankurbeln.

 

Eier schwingen:

Ei greifen und beim Schwingen an das Auf und Ab des Lebens denken. Dabei bis 100 zählen. Dann wieder von vorne anfangen. Wichtig: Immer wieder zum Zählen und zur Atmung zurückkehren.
Einfach mal so für zwischendurch:

Ei greifen und gegen den Donnerbalken der obrigen Hierarchie nach oben stemmen. Hilft im Alltag, die erdrückenden Lasten besser zu bewältigen.

 

Aggressives Ostereierworkout

 

Alternative Anzeige als playliste

 

fm